„Das ist es, was mich gerade bewegt“ – Resonanzen als Schlüssel am Rande des Gewahrwerdens

Die Weiterbildung wird nach den Richtlinien der Gesellschaft für personzentrierte Psychotherapie und Beratung (GwG) durchgeführt.

Termin: 27./28.03.2026 in Stuttgart

Als angehende, personzentrierte Berater*innen haben wir uns für ein „anspruchsvolles Handwerk“ entschieden. Die helfende Beziehung, die wir im Kontakt zu unseren Klient*innen bewusst gestalten, setzt voraus, dass wir als Teil dieser Beziehung keine Barrieren aufbauen, die Nähe verhindern, sondern einen Raum schaffen, in dem unser Gegenüber angstfrei explorieren kann.

Veranstaltungsdetails

Kursleitung:
Dipl. Päd. Silke Welge
Website: silkewelge.de

Termin: 27./28.März 2026
Freitag 15 Uhr – 21.15 Uhr, Samstag 9.30 – 18 Uhr

Anmeldung: Anmeldungen bis zum 20. März 2026 per Mail an: info@ipea.team

Kursort: Pro Familia Stuttgart, Rotebühlstraße 121, 70178 Stuttgart
Die Räumlichkeiten sind mit PKW und öffentlichen Verkehrsmitteln gut erreichbar

Kosten: Externe: 270 €, GwG Mitglieder: 200€, Alumni des IPEA: 135 €, Personen, die sich beim IPEA in Weiterbildung befinden: 65 €1

[1] Kosten entstehen nur, wenn das Seminar nicht im Studienplan enthalten ist

Was Sie lernen werden

Inhalte der Fortbildung:

Die helfende Beziehung, die wir im Kontakt zu unseren Klient*innen bewusst gestalten, setzt voraus, dass wir als Teil dieser Beziehung keine Barrieren aufbauen, die Nähe verhindern, sondern einen Raum schaffen, in dem unser Gegenüber angstfrei explorieren kann.

Dieser hohe Anspruch, der durch die sechs Grundbedingungen nach Rogers für das beraterische Setting definiert wird, lässt scheinbar wenig Raum für unangenehme Gefühle, für negative Resonanzen, die durch die Seinsweise oder das Verhalten unserer Klient*innen in uns ausgelöst werden. Dabei sind es häufig diese inneren Reaktionen, die uns wichtige Botschaften über die Inkongruenzen unserer Klient*innen vermitteln, wenn es uns gelingt sie wahrzunehmen, zu entschlüsseln und angemessen zur Verfügung zu stellen.

Wir wollen daher die gemeinsame Zeit im Seminar nutzen,

  • um zu erforschen, wie wichtig eine gute Beziehung zu mir selber ist und was wir tun können um diese Beziehung stetig zu verbessern
  • um gemeinsam zu verstehen, warum es gerade die negativen Resonanzen oder Reaktionen sind, die für unsere Arbeit mit den Klient*innen so wichtig sind.
  • um gemeinsam zu überlegen, wie wir unsere negativen Resonanzen angemessen zur Verfügung stellen können und auf welches methodische Repertoire wir dabei zurückgreifen können
  • um zu verstehen, welche Voraussetzungen wir als Berater*innen erfüllen müssen, um unsere Resonanzen richtig zu zuordnen und zu unterscheiden: verraten sie mehr über mich oder über mein Gegenüber?
  • um herauszufinden, wie es gelingen kann, in der beraterischen Arbeit gut mit uns selbst in Kontakt zu bleiben

Silke Welge

Dipl.-Pädagogin, Personenzentrierte Beraterin (GwG) und Paarberaterin, Kursleiterin Personzentrierte Beratung (GwG), Personzentrierte Körperpsychotherapeutin (GwG),  ECC – Erlebensbezogenes Concept-Coaching (GwG), ECC-Trainerin, über 25 Jahre Erfahrung in unterschiedlichen Bereichen der sozialen Arbeit und in der Bildungsarbeit.

„Die Tür zur Erfahrung lässt sich nur von innen öffnen.“
Carl R. Rogers

Kontakt

Bei Fragen zum Inhalt stehen Ihnen unsere Kursleiterinnen zur Verfügung:

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Unser Sekretariat steht Ihnen für Auskünfte aller Art zur Verfügung.

info@ipea.team.de
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